Ein unvergessliches Festwochenende in Appenzell


Vom 3. bis 5. Juli 2026 reisten wir Wurlitzer ins malerische Appenzell, wo das diesjährige Ostschweizerische Tambouren- und Pfeiferfest stattfand. Bei traumhafter Kulisse, hitzigem Sommerwetter und unter Freunden und Gleichgesinnten erlebten wir ein absolut fantastisches Wochenende, das uns noch lange in bester Erinnerung bleiben wird.

Musikalisch beschritten wir in diesem Jahr ganz neue, spannende Wege. Unsere Pfeifer taten sich zum ersten Mal mit der Rotstab Clique Liestal und der Halbmond Clique Frenkendorf zusammen. In dieser starken, neu formierten Gruppe bestritten sie die Sektionen „Pfeifer“ und „Gemischt“. Auch unsere Tambouren stellten sich grossen Herausforderungen: Sie lernten eigens für das Fest in Appenzell gleich zwei komplett neue Stücke. Dieses intensive Pensum forderte vollen Fokus, weshalb eine zusätzliche Teilnahme in der Gemischten Sektion für sie schlicht zu viel gewesen wäre .

Glänzende Resultate und Kranzerfolge

Die harte Arbeit im Vorfeld hat sich mehr als gelohnt, und wir durften uns über grossartige Rangierungen freuen. Unsere Pfeifer ertönten auf dem hervorragenden 4. Rang, während in der gemischten Sektion sogar der Sprung auf das Podest gelang. Die Tambouren trommelten sich unter der Leitung von Fabian Bischof ebenfalls auf den 3. Rang. 

Unsere Festplatzierungen im Überblick

  • Sektion Tambouren S2: 3. Rang
  • Sektion Pfeifer (mit Rotstab & Halbmond Clique): 4. Rang
  • Gemischte Sektion: 3. Rang


Auch in den Einzelwettkämpfen gab es fantastische Erfolge zu feiern: Patrick Schaub sicherte sich mit einer herausragenden Leistung den 2. Rang bei den Tambouren Veteranen. Ebenso glanzvoll ertrommelte sich Loris Schaub in der höchsten und anspruchsvollsten Stärkeklasse T1 einen begehrten Kranz und sicherte sich den Rang 12. Den Kranz knapp verpasst hat unser neue Sektionsleiter Fabian Bischof. Er ertrommelte sich in der Vorrunde den sehr guten 21. Platz, ebenfalls in der höchsten Stärkeklasse.

Müde, aber überglücklich und stolz auf das Erreichte, haben wir die Festivitäten und die tolle Kameradschaft in Appenzell in vollen Zügen genossen. Ein grosses Dankeschön an alle Aktiven und unsere Feunde aus Liestal und Frenkendorf.

ZTPF Langenthal 2025

Am Tambouren- und Pfeiferfest 2025 in Langenthal erlebte die Wurlitzer Clique ein abwechslungsreiches Wochenende bei gutem Festbetrieb und guter Organisation. In mehreren Kategorien konnten wir uns präsentieren und auch Erfolge einsammeln.
In der Kategorie TP zeigten wir eine super Darbietung und erreichten den souveränen 2. Rang, was die geleistete Probenarbeit widerspiegelt. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir in unserer besten Kategorie wieder zeigen konnten, dass wir auch in einer etwas kleineren Gruppe eine super Leistung bringen können. Der Probeaufwand hat sich definitiv gelohnt!

In der Kategorie S2 lief es für unsere Tambouren nicht wie erhofft. Trotz guter Vorbereitung wollte es an diesem Tag nicht ganz aufgehen. Der 8. Rang ist es schlussendlich. Das Feld ist sehr klein. Bis zum Podest fehlte lediglich etwas mehr als 1 Punkt was auf drei Wettspielplätze inklusive Marschkonkurrenz nicht viel ist. Da zeigt sich, was möglich gewesen wäre, wenn es an diesem Tag etwas besser gelaufen wäre.

Erfreulich verlief der Auftritt unserer Pfeifer in der Kategorie SP, wo mit dem 3. Rang ein Podestplatz erreicht werden konnte. Obwohl gerade hier die Sektion immer kleiner wird, schaffen unsere Pfeifer es trotzdem die Jury zu begeistern und gegen Anzahlmässig grössere Vereine zu bestehen und sich durchzusetzen. Super Leistung!

Auch in den Einzelwettspielen war die Wurlitzer Clique vertreten. In der Kategorie T1B verpasste Loris Schaub das Finale mit dem 7. Rang nur knapp (0.1 Punkte), Julian Cassidy belegte den 24. Rang. In T1C klassierten sich Fabian Bischof auf dem 21. Rang und Kevin Cassidy auf dem 30. Rang. Besonders erfreulich war der Wettkampf in TV2, wo sich Patrick Schaub den Festsieg sichern konnte. Yves Leu erreichte den 4. Rang, es fehlten lediglich 0.3 Punkte um noch einen weiteren "Wurli" auf das Podest zu bringen.. Nächstes mal!

Ein besonderer Blickfang waren unsere neuen Uniformen und Polos, die anlässlich des 50-jährigen Jubiläums erstmals getragen wurden und dem Auftritt einen würdigen Rahmen verliehen.
Nebst den Wettspielen kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Der Austausch mit anderen Vereinen und die gute Stimmung machten das Fest in Langenthal zu einem gelungenen Anlass.

Die Wurlitzer Clique blickt auf ein lehrreiches Wochenende zurück und nimmt wertvolle Motivation für das kommende Fest in Appenzell mit!

URTF Romont 2024

Früh ist die Entscheidung gefallen, dass gewisse Vereinsmitglieder dieses Fest auslassen werden, um Energie zu tanken. Für diejenigen, die sich entschieden doch am Wettspiel teilzunehmen, lag
der Fokus klar auf "Spass haben und schauen was kommt".

Und so reisten die ersten drei der Sektion am Freitag (21. Juni) Vormittag nach Romont. Yves Leu (TV2) und Loris Schaub (T1) nahmen sogar im Einzelwettbewerb teil. Mit musikalischen Beiträgen eröffneten sie das Wettspiel in Romont für die Wurlitzer Clique Zunzgen. Für Yves reichte es denkbar knapp nicht für einen Kranz in seiner Kategorie, sage und schreibe 0.2 Punkte haben ihm dafür gefehlt. Loris hingegen schaffte den Kranz bei der ersten Teilnahme in der höchsten Erwachsenen-Kategorie – notabene exakt 30 Jahre nach dem ersten Kranz seines Vaters im T1 - wir gratulieren ihm herzlichst zu diesem Erfolg.

Am Freitagabend ist dann die ganze Sektion eingetroffen und es wurde nochmals an den letzten Details geübt, um den einen oder anderen Zehntel herauszuholen, ob dies was gebracht hat?
Nach einer ruhigen Nacht ging es am Samstagmorgen bei garstigen Wetterverhältnissen los für die Truppe. Nach dem Frühstück um 07.00 Uhr packten die Herren ihre Instrumente und wärmten sich für die kommenden S2 Wettspiele auf. Nochmals hier eine Übung, da noch ein kleiner Hinweis vom Dirigent Patrick Schaub und schon ging es los, mittlerweile ist auch Verstärkung von einigen Pfeifer-Kolleginnen eingetroffen. Nach einem sehr guten, aber nicht perfekten ersten Marsch, an welchem "Ab uff Gass" gespielt wurde, ging es weiter zum nächsten Wettspielplatz, wo die Komposition "Obina" bevorstand. Ein Stück, welches letztes Jahr am Eidgenössischen nicht sonderlich gut bewertet wurde, können sie es nun besser machen? Und wie! Mit einer hervorragenden, ja unfassbar soliden Leistung konnten sie die Jury beeindrucken, das hat richtig Spass gemacht! Sogar die Juroren haben ihnen unmittelbar nach dem Wettspiel gratuliert, aber was heisst das schon, das sagen sie wohl allen! Das Ziel war somit erreicht, man hatte Spass und konnte das Wettspiel geniessen, jetzt ging es nur noch um die Noten und die Platzierung, welche am Sonntag bekannt gegeben werden. Den Tag hat man als Clique noch richtig genossen und man hatte es lustig zusammen, ging sogar am Abend noch ein wenig Gässeln auf einer wirklich sehr begrenzten Strecke, aber auch dies war eine neue Erfahrung.

Wow, so schnell vergeht die Zeit und schon ist Sonntag. Nach dem traditionellen Sternmarsch sowie dem Festumzug, welcher bei kühlen 13 °C absolviert wurde, ging es langsam aber sicherlich Richtung Festzelt und somit auch zur Rangverkündigung. Dank einer geselligen Gruppe, lustigen Unterhaltungen und dem einen oder anderen Spruch über das Wettspiel ging es dann schon los. Auch wenn sie sich sagten, dass der Spass im Vordergrund stehe, merkte man doch die Anspannung in der Luft als es zur Rangverkündigung der S2 kam. Es beginnt und schon bald hört man einige Gruppennamen, von welchen sie letztes Jahr noch bezwungen wurden, aber der Name "Wurlitzer Clique Zunzgen" blieb lange stumm. Schliesslich kommt es zum vierten Rang... welcher nicht von dieser Truppe belegt wird und somit ist klar, dass sie auf dem Podest stehen! Ehe sie sich versahen, wurde der Festsieger in der Kategorie S2 gekrönt, aber wer war das nun? Sünstgeen, hä? Was hat er gesagt? Ja, das sind ja unsere Herren! Ohne dass es jemand so recht mitgekriegt hat, wurden sie bereits als Festsieger gekrönt, was für eine Leistung, einfach nur Wow! Beim Studium des Juryberichts danach ist zu sehen, dass sie mit der Komposition den Unterschied gemacht haben zu unseren direkten Verfolgern, der Rotstab Clique Liestal, welche den Baselbieter Triumph in Romont komplettiert haben und an der Stelle auch gratulieren möchten. Zudem hat auch noch Tina Bolliger bei den Pfeifern im Einzelwettspiel erstmals den Festsieg errungen, auch dazu natürlich herzliche Gratulation!

Dementsprechend war die Stimmung auf der Rückreise sehr positiv glücklich, da sie mit so einem Glanzresultat nicht mal im Entferntesten gerechnet haben. Es bleibt noch zu sagen, dass es trotz miesem Wetter ein geniales Fest war, mit einem super Erfolg für unsere Gruppe, welchen sie so noch nicht erreicht haben. Nun gilt es die Sommerzeit zu geniessen und ab und zu ein wenig in den Erinnerungen zu schwelgen, bevor es für unsere Jungen im Herbst wieder weitergeht in Schwyz. Ein grosses Dankeschön den Organisatoren für das tolle Fest sowie auch an Freunde und Familie, welche die Festsieger so stark unterstützen und begleiten. Ohne euch wäre so ein Erfolg nicht möglich! Nun heisst es Abschied  nehmen von Romont und die wohl verdiente Sommerpause geniessen!